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Truppenübungsplatz und Altes Lager

Touristische Möglichkeiten, die es schon gibt

Konkrete Vorschläge für Angebote für alle Menschen

Ansprechpartner vor Ort

Rahmenbedingungen für Blinde

Rahmenbedingungen für Gehörlose

Rahmenbedingungen für Mobilitätsbehinderte

Rahmenbedingungen für Menschen mit geistigen Behinderungen

Impressum


Vorschläge für Angebote auf dem Truppenübungsplatz und Altem Lager für alle Menschen


TrÜP-Guides: Die bisherige Qualifikation der Guides war ausschließlich auf den „normalen Durchschnittsmenschen“ ohne Handicap ausgerichtet. Für spezielle Führungen für Menschen mit unterschiedlichen Handicaps müssen sie weitergebildet werden. Die Verbände vor Ort, d.h. der Blindenverband, Gehörlosenverband und eine Gruppe der Lebenshilfe haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung zugesagt. Ebenso verschiedene Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Alle Alb- und TrÜP-Guides werden zu diesen Fortbildungen eingeladen. Sie werden kostenlos sein. Sie finden die Termine auf der Startseite.
Die Verwendung vom Truppenübungsplatz und vom Alten Lager war nicht für die Zielgruppe Touristen gedacht, schon gar nicht für Menschen mit Behinderungen. Für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen wird das Museum erst mal unerreichbar bleiben, eventuell ließe sich ein Unterkunftsgebäude mit Rampen ausstatten. Die Inhalte des Museums sind Menschen mit geistigen Behinderungen schwer zu vermitteln. Diese Gruppen müssten eigene FührerInnen mitbringen. Für blinde und gehörlose Menschen wären aber Angebote denkbar. Die Mitglieder des Traditionsvereins werden sich bei dem Angebot für Blinde- und Gehörlose Menschen auf dem Truppenübungsplatz anschließen und dann auch Führungen ab 10 Personen für diese Zielgruppe anbieten. Außerdem ist ein Treffen mit den Ansprechpartner dieser Gruppen fürs Frühjahr geplant, die dann mit dem Traditionsverein gemeinsam die Möglichkeiten vor Ort prüfen.

Ideen, die sich in nächster Zeit umsetzen ließen

Kurztouren:
Die bisher von TrÜP-Guides angebotenen Touren richten sich in Länge und Dauer an Menschen ohne körperliche Handicaps. Kurztouren wären daher eine gute Ergänzung. Kurztouren von den TrÜP-Guides werden ohne Probleme möglich sein. Falls kein Rundweg geeignet ist, wird eine Stecke zurückgegangen. Hierfür eignen sich die freigegebenen Wege, ausgestattet mit Sitzmöglichkeiten und Toiletten. Geeignet für Gruppen und Einzelreisende. Außerhalb des Truppenübungsplatzes werden in der Saison 2007 erste Kurztouren von Alb-Guides angeboten. Ab Mai 2007, zu finden unter: www.erfahrbar-rt.de .

Bustouren:
Ideal für Gruppen von SeniorInnen sind Bustouren mit TrÜP-Guides. Sie werden schon vereinzelt angeboten. Denkbar wäre eine Ausweitung für gehörlose Menschen, da dann ein begleitender Gebärdensprachendolmetscher ausreicht. Es gibt auch spezielle Busse für RollstuhlfahrerInnen, die vielleicht die Region besuchen könnten, da die Alb inzwischen über eine gute Anzahl an rollstuhlgerechten Fremdenzimmern verfügt.

Audio-Guides:
Ausleihbare Geräte, die interessante Informationen zum Truppenübungsplatz bieten. Das Gebiet erschließt sich ohne Führung und Informationstafeln nur sehr begrenzt. Die Besonderheiten müssen erklärt werden. Audio-Guides sind stabil und werden selten bewußt beschädigt, wie es häufig bei teuren Informationstafeln geschieht. Audio-Guides können von Rollifahrern, Blinden, SeniorInnen, RadfahrerInnen, Familien und evtl. auch geistig behinderten Menschen genutzt werden. Außerdem sind sie leicht zu aktualisieren. Eine Kooperation der Städte Münsingen und Laichingen würde sich anbieten in Zusammenarbeit mit dem Theater Lindenhof in Melchingen und vielleicht SWR4. Ein Tag im Studio mit einem Schauspieler kostet ca. 500.-€, dazu kommen die Studiokosten. Die Erarbeitung des Textes hängt natürlich von der Länge und den Ansprüchen daran ab. Beispiele gibt es bei der Zeitschrift Brigitte: „Berlin to go“ www.brigitte.de . Am einfachsten sind MP3 Player. Stabile und einfach zu bedienende Geräte liegen bei ca. 100.- €. Wünschenswert wären Ausleihmöglichkeiten in der Nähe der Einstiege ins Münsinger Hard und nach Gruorn, idealerweise Gasthöfe, da sie am Wochenende geöffnet sind. Gespräche haben stattgefunden mit dem Eigentümern vom Gasthof Post in Feldstetten. Sie haben Interesse. Geeignet wäre auch der Gasthof Schützen in Auingen. Über die Terrasse ist der Zugang möglich und behinderte Menschen sind willkommen.

Erlebniskoffer:
Menschen mit geistigen Behinderungen, Kinder, Neugierige und viele Andere lieben Ausflüge mit kleinen Events. In einem Workshop wird in Zusammenarbeit mit Alb- und TrÜP-Guides und BAFF, eine Organisation der Lebenshifle Reutlingen, solch ein Koffer konzipiert werden. Vielleicht kann er in Serie gehen. Der Inhalt wird aus einfachen Experimenten, die zu der Landschaft passen bestehen. Dieser Koffer wird im Laufe des Jahres 2007 entwickelt.

Schriftliches Begleitmaterial:
Begleitmaterial sollte stabil sein, bunt, übersichtlich, viele Bilder und in einfacher Sprache erhältlich. Ein solches Begleitheft könnte sich an Erfahrbar, dem Freizeitführer für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen, orientieren. Viele Zielgruppen wären damit erreichbar: Gehörlose Menschen, geistig behinderte Menschen, RollifahrerInnen, SeniorInnen und sicher auch viele Familien.

Elektromoblile:
Für viele Gäste mit eingeschränkten Kräften sind auch Elektromobile, die ausgeliehen werden können, eine gute Möglichkeit Natur zu erleben. Ansprechpartner für die Region ist: Hellmuth Schwarz, Seniofachmarkt, Kanzleistr. 22, 72764 Reutlingen, Tel: 07121-380680, Fax: 07121-385514.

Tastbare Materialien:
Es gibt sogenannte taktile Landkarten und Stadtpläne für Blinde und sehbehinderte Menschen. Damit können sie ein Gebiet ertasten. Die Herstellung solcher Materialien liegt bei ca. 1000.-€ für das erste Exemplar, die Vervielfältigung ist dann sehr viel günstiger. Preiswert sind viele natürliche Hilfsmittel, z.B. präparierte Tiere, Holz- und Steinobjekte, die mit Brailleschrift ergänzt werden können oder Duftöle, die Typisches der Region erspürbar machen. Informationen zu Duftölen der Alb findet man unter:http://www.albwacholderoel.de.vu .

Medienraum:
Filme und Dias sind bei allen Gästen beliebt. Im zukünftigen Informationszentrum im Alten Lager könnte ein barrierefreier Raum eingeplant werden, der Informationen über die Region visuell und akustisch bietet.

Hilfreiche Links:
Aufzüge und Treppenlifter von einem schwerbehinderten Fachmann:
http://www.leoba.de

Untertitelung von Filmen, ABM - Arbeitsgemeinschaft Behinderte und Medien:
http://www.abm-medien.de

Vom Institut für Verkehr und Raum, Vorschläge für Events für Alle