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Rahmenbedingungen für Menschen mit geistigen Behinderungen

Impressum


Rahmenbedingungen für Menschen geistigen Behinderungen


Viele Menschen mit geistigen Behinderungen leben in Gemeinschaft. Sie kommen in Gruppen und sind sehr unterschiedlich belastbar. Daher sind kurze Strecken am Besten geeignet, ergänzt durch Angebote für die Sinne, d.h. Riechen, Schmecken, Tasten, Hören.
Wenig ist mehr. Am schönsten sind Ausflüge mit Eventcharakter.

Gaststätten, die Gäste mit Behinderungen willkommen heißen, findet man unter: http://www.unbehindert-miteinander.de
Beliebt sind vor allem preiswerte Gruppenunterkünfte, wie Feriendörfer. Hilfreich wären Speisekarten mit Bildern.

Für Menschen mit geistigen Einschränkungen ist es eher schwierig die Umgebung akustisch wahrzunehmen. Sie wollen etwas tun. Schriftliche Material müsste in leichter Sprache (nicht kindlich) und vielen Bildern und Piktogrammen vorliegen. Vielleicht auch ausleihbar. Ein kleiner Prospekt zur Erinnerung wäre wichtig. Dies gilt aber für alle Gruppen und Einzelreisenden.

Leichte Sprache:
Ein Auszug aus: Natur für alle. Planungshilfen von der Lebenshilfe Wittmund e.V. und Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V.http://www.peoplefirst.de. Den kompletten Text mit weiteren Hinweisen, wie leichte Sprache verwirklicht werden kann und ein Wörterbuch der Leichten Sprache mit Übersetzungen aus dem Naturbereich finden Sie in den anschließenden PDF-Dateien.

Leichte Sprache hilft besonders diesen Menschen:

  • Menschen mit Lernschwierigkeiten – „Wir wollen nicht geistig behindert genannt werden!“
  • Menschen, die nicht gut lesen können oder gar nicht lesen können (In Deutschland leben etwa 4 Millionen AnalphabetInnen.)
  • gehörlosen Menschen
  • Menschen, die nicht so gut Deutsch können (zum Beispiel ausländische TouristInnen)
  • Kindern und Jugendlichen
  • älteren Menschen

Wie muss die Sprache sein?
Auf diese Dinge muss man achten, wenn man etwas in leichter Sprache schreibt:

  • Die Sätze müssen kurz sein. Am besten ist es, wenn in jedem Satz immer nur eine Information steht.
  • Nebensätze oder Schachtelsätze sind nicht gut. Das verwirrt.
  • Am besten benutzen Sie keine Fremdwörter oder Fachbegriffe. Die sind schwer zu lesen und ganz schwer zu verstehen.
  • Wenn Fremdwörter oder Fachbegriffe benutzt werden, müssen diese auf jeden Fall erklärt werden. Die Erklärungen müssen leicht zu finden sein.
  • Benutzen Sie so viele Tunwörter wie möglich. Hauptwörter sind oft schwerer zu verstehen.
  • Es gibt oft Abkürzungen. Am besten ist es, wenn die Abkürzungen gar nicht genommen werden. Oder Sie müssen die Abkürzungen erklären.
  • Es gibt viele Modeworte. Am besten ist es, wenn solche Modeworte nicht benutzt werden.
  • Wenn etwas erklärt werden muss, ist es gut, wenn Sie dazu Beispiele aus dem täglichen Leben gebrauchen.
  • Verwechseln Sie leichte Sprache nicht mit Baby- oder Kindersprache! Benutzen Sie keine kindische Sprache. Das setzt Menschen mit Lernschwierigkeiten herab.

Manchmal müssen schwere Texte auch bleiben. Aber dafür haben wir auch eine Idee:
Übersetzen Sie wenigstens die wichtigsten Dinge von schwerer in leichte Sprache. Hängen Sie den leichten Text dann neben den schweren Text. Es ist wichtig, dass man den leichten Text gut erkennen und sehen kann.

Leichte Sprache zum Nachlesen und ausdrucken .